MUSA ist ein Game Changer für den sicheren Umgang mit kontaminierten Objekten
Am Museum für Naturkunde Berlin beschäftigen wir uns seit über 10 Jahren mit dem Thema Biozide in Sammlungen. Größte Herausforderung war bislang eine verlässliche Datengrundlage der Belastungssituation zu schaffen.
Mit MUSA haben wir erstmals ein System, das dieses Problem effizient und kostengünstig löst und ein umfassendes Monitoring ermöglicht.
Für uns ist das MUSA-System ein echter Game Changer im sicheren Umgang mit kontaminierten Objekten.

Dr. Christiane Quaisser
Museum für Naturkunde Berlin Leiterin Abteilung Transformation & Erhaltung Forschungsbereich Zukunft der Sammlung
MUSA ermöglicht zielgerichtete Maßnahmen für sichere und gesunde Arbeit in Museen und Sammlungen
MUSA ist ein anwenderfreundliches und kostengünstiges Verfahren, um auch in kleinen Museen oder Sammlungen die wichtigsten Gefahrstoffe zu identifizieren und zu quantifizieren.
Die damit verbundene Auswertung ermöglicht das Ableiten zielgerichteter Maßnahmen für eine sichere und gesunde Arbeit.
Daher unterstützen wir das Forschungsvorhaben fachlich seit Projektbeginn.

Christian Grunwaldt
Geschäftsbereich Prävention der Kommunalen Unfallversicherung Bayern / Bayerischen Landesunfallkasse
Für mich ist MUSA ein praxistaugliches Instrument, um Gesundheits‑ und Kulturgüterschutz im Museumsalltag messbar, nachvollziehbar und wirksam zusammenzubringen
Das MUSA‑System setzt genau dort an, wo Museen heute Verantwortung tragen: beim systematischen Schutz von Mitarbeitenden, Besucherinnen und Besuchern sowie Sammlungen. Das modulare Screening macht relevante toxikologische Risiken sichtbar, ohne Spezialwissen vorauszusetzen.
Messungen werden standardisiert erhoben, zeitlich vergleichbar dokumentiert und in klaren Kategorien ausgewertet – bezogen auf Referenzwerte der Allgemeinbevölkerung. So lassen sich Quellen und Trends zuverlässig identifizieren und priorisieren.
Das Ergebnis sind fundierte, pragmatische Entscheidungen für Risikominimierung und Prävention – von der Arbeitsorganisation bis zur konservatorischen Praxis. Inital unterstützt durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) verbindet MUSA wissenschaftliche Sorgfalt mit Bedienfreundlichkeit und wächst mit den Anforderungen der Häuser.
Für mich ist MUSA ein praxistaugliches Instrument, um Gesundheits‑ und Kulturgüterschutz im Museumsalltag messbar, nachvollziehbar und wirksam zusammenzubringen.

Dr. Dr. Axel Hahn
Senior Fellow, Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
MUSA ermöglicht uns kostengünstiges, niedrigschwelliges Gefahrstoff-Monitoring direkt an Sammlungsobjekten – ohne Spezialwissen – und hilft dabei, Schutzmaßnahmen gezielt zu priorisieren
In unseren Sammlungen wurden hohe Belastung mit Bioziden und toxischen Metallen nachgewiesen. Da die Exposition der Beschäftigten eng mit der Handhabung von Objekten verbunden ist, war für uns maßgeblich, dass ein zielorientiertes Biozid‑Monitoring über die reinen Arbeitsflächen hinaus auch eine standardisierte Beprobung von Objekten und Sammlungsmöbeln ermöglicht – einschließlich Alkoholsammlungen.
Entscheidend war für uns, in dieser kritischen Phase über normale Raumluftmessungen und Altstaubanalysen schnell zu belastbaren Befunden zu kommen, die Quellen zu identifizieren, und mit einem Monitoring den Erfolg der eingeleiteten Maßnahmen verifizieren zu können. Genau hier hat die Zusammenarbeit mit Dr. Elise Spiegel und dem MUSA‑Team angesetzt.
Das Ergebniss überzeugt: Gemeinsam mit dem MUSA‑Team haben wir eine standardisierte Beprobung von zoologischen Sammlungsobjekten wie Insektenkästen, Stopf‑ und Balgpräparate sowie mineralogischen Sammlungsobjekten etabliert.
MUSA erleichtert nicht nur das Detektieren relevanter Gefahrstoffe, sondern bietet uns im Vergleich zur klassischen Gefahrstoffanalytik auch eine kostengünstige Möglichkeit, Maßnahmen zur Risikominimierung zu priorisieren – niedrigschwellig und ohne Spezialwissen.
